|
Presse
aus aktuellem Anlass: das offizielle CRIMINALE-Interview - ich wurde vorgeladen und hatte keinerlei Chance von meinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch zu machen ...
1. Wie lassen Sie Ihre Opfer am liebsten beseitigen, traditionell mit Schusswaffe und Messer, hinterlistig mit Gift oder
lieber auf eine ganz besonders perfide Weise (abgeschraubte Bremsbeläge etc.)?
Eher traditionell. Nimmt man nicht für einen Mord sowieso das, was gerade so zur Hand ist? Nun, manchmal ist eine Schusswaffe im Haus,
manchmal der Schraubenzieher (zum Abschrauben der Bremsbeläge). Generell sind für mich die Beziehungen zwischen Täter und Opfer und der
Weg zur Tat am spannendsten. Wie sich ein Konflikt aufschaukelt und wie man dann in solch eine Tat so ganz zufällig hineinschliddert.
Wenn sich der Leser erschrocken wiedererkennt, bin ich zufrieden.
2. Mit welchem Tatwerkzeug arbeiten Sie selbst am liebsten (Bleistift, Kugelschreiber, Laptop)? Und wie bringen Sie sich vor der Tatausübung in Stimmung
(Kaffee, Whisky, Brahms)?
Bleistift, Kaffee, Mohngebäck
3. Haben sich Familie und Freunde eigentlich nach Ausbruch Ihrer Leidenschaft von Ihnen abgewandt oder decken sie gar Ihr ruchloses Treiben?
weiterlesen unter 
Hans Werner Kettenbach (Schöpfer von Kommissar Kleefisch; Friedrich-Glauser Ehrenpreis für besondere Verdienste um den deutschen Kriminalroman)
Liebe Ulrike, vergangene Nacht habe ich Dein Buch ausgelesen. Es hat mir gefallen, weil es nicht nur gut geschrieben ist, sondern auch, weil es mir ein Stück hochinteressanter Wirklichkeit vermittelt hat, das Du durch Deinen Beruf und Deine Recherchen beherrschst. Ein paarmal balancierst Du freilich hart am Rande des schwer Erträglichen. Aber ich weiß auch, dass es solche Leute gibt.
Ich möchte Dir jedenfalls danken, für ein erfreuliches Lese-Erlebnis. Ich drücke Dir sämtliche Daumen zu den beiden neuen Büchern. Natürlich sind die Stoffe beide schwer, aber doch auch hochinteressant, zumal, wenn jemand wie Du darüber schreibt, der sie kennt und erfahren hat.
http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/k/kettenbach_hans_werner/biographie
Sabine Bode, Autorin von "Kriegskinder " und "Kriegsenkel" www.sabine-bode-koeln.de
Liebe Frau Blatter, Ihr Krimi, den ich Ende des Jahres las, geistert mir immer mal wieder durch den Kopf. Also war er gut. Ich finde, er hatte eine spezielle atmosphärische Dichte. Und das ermittelnde Kriegskind erinnert mich sehr an den als Kind traumatisierten Kommissar Erlendur aus den Islandkrimis von Indirason.
Caren Löwner auf www.deutsche-krimi-autoren.de
Autorin Ulrike Blatter findet mit Ihrem Erstlingswerk in Konstanz
und Zürich ein Zuhause. "Die Vogelfrau" ist ausdrucksstark
geschrieben, verfügt über viel Sensibilität und wird
nur durch wenige Protagonisten in Szenen gesetzt. Der Leser startet
in das Buch mit Kriminalhauptkommissar Erich Bloch und seiner fünfundzwanzigjährigen
Tochter Eva. (...) Damit hat die Autorin gleich zu Beginn des Plots
zwei Protagonisten gesetzt, die dem Leser in wechselnden Gesprächen
immer wieder begegnen. Die Wege zwischen Vater und Tochter kreuzen
sich, ohne dass sie es bemerken. Mit diesem Einstieg hat die Autorin
ihre Hauptfigur dem Leser näher gebracht und ihn sensibilisiert
für die kommenden Szenen. Der Montagmorgen beginnt für
Hauptkommissar Erich Bloch und seinem Assistenten Cenk mit einem
Leichenfund im Archäologischen Landesmuseum. (...) Eine Reihe
von Protagonisten eignen sich für die Täterschaft, aber
wo ist das Motiv für diese Tat zu suchen. Bedächtig und
sachkundig führt die Autorin die Leser in die Archäologie
ein und vermittelt ihm ein Grundwissen über Ausgrabungen. (...)
Ab diesem Moment gönnt die Autorin ihren Lesern keine Pause
mehr. Die Frage, ob es Indianer am Bodensee gibt, trifft auf die
Frage wo sich Eva aufhält. Woher kommt das Amulett, dass beim
Opfer gefunden wurde und welche Bedeutung haben Traumfänger?
Gönnen Sie sich eine Reise in die Vergangenheit mit Verbrechen
in der Gegenwart. Beste Unterhaltung!
Aus den Schaffhauser Nachrichten:
Mörderischer Abend auf dem Rheinschiff
Wie bestellt rauschte die Polizei mit Blaulicht an der MS Munot vorbei - just zu Beginn der Feuerthaler Kriminacht.
Eine passendere Einleitung hätte sich Gemeindepräsident und Gastgeber des Abends, Werner Künzle, wahrlich nicht wünschen können.
Doch die Heldin des Anlasses war die deutsche Krimiautorin Ulrike Blatter. Stets habe sie mit Seitenblick aufs andere Ufer die Animositäten zwischen den "ruhigen, ländlichen Zürchern"und den lauten "städtischen Schaffhausern" punktgenau zu beobachten verstanden, sagte Künzle.
In die idyllische, trügerische Ruhe fällt die unstillbare Lust des Mörders beim "nixenhaften Wasser".
Langwiesen hing an Blatters Lippen. Der "Auftragsmord", wie Ulrike Blatter den Krimi mit örtlichem Bezug nannte, bescherte Blatter viele Zuhörer.
Aus dem Deutschen Ärzteblatt:
Krimi: Vielversprechendes Debüt
Von Thomas Gerst
Dtsch Arztebl 2008; 105(13): A-690
Ärztinnen und Ärzte neigen mitunter dazu, auf literarische
Abwege zu geraten. Nicht immer ist das Ergebnis überzeugend.
Ulrike Blatters Krimidebüt dagegen ist überraschend gut.
Die Sätze sind kurz und präzise. Ohne viel Umschweife
entwickelt die Autorin damit ein komplexes Szenario rund um den
Konstanzer Kriminalkommissar Erich Bloch. Dieser soll den Mord an
Professor Hoffmann, einem Archäologen, der in seinem Dienstzimmer
im Archäologischen Landesmuseum mit einer Steinzeitaxt erschlagen
wurde, aufklären. Der einzige Mordzeuge ist ein hässlicher
Mops – und der schweigt hartnäckig. Bei dem Fall geht
es um Forschungsbetrug und obskure pseudoindianische Riten. Aber
genauso geht es um Bloch, dessen Einsamkeit und Beziehungsunfähigkeit.
Seine Ehe ist seit Langem gescheitert, die erwachsene Tochter ist
ihm entglitten. Auch sie ist in den Mordfall verwickelt, ohne dass
der Kommissar etwas davon ahnt. Vielschichtig kommt der Kriminalroman
daher. Es gibt skurrile Details. Und gelegentlich fragt man sich,
ob die ganze Geschichte nicht ein wenig zu „abgedreht“
ist. Aber stilsicher führt die Autorin durch den Kriminalfall
und sorgt geschickt dafür, dass man solche Fragen schnell wieder
vergisst. Auch der Verlag war offensichtlich von diesem Krimidebüt
überzeugt – Fortsetzungen sind bereits fest eingeplant.
Aus der Badischen Zeitung vom 18.06.2008
Krimilesung – ein Fall für Frauen

Immer mehr Frauen trauen sich an das Genre Krimi heran. Liegt es
daran, dass bei einem Mordfall besonders gründlich gearbeitet
werden muss oder ist es die Intuition der Frau, die die Charaktere
der einzelnen Personen in einem Buch fein herausarbeitet? Eine Frage,
die jüngst in der Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“
in Bad Säckingen während der Krimilesung mit Autorin Ulrike
Blatter so nicht gestellt und damit auch nicht beantwortet worden
ist. Schade eigentlich. Denn es waren vor allem Frauen, die sich
in die Welt des Vollblutkriminalisten Erich Bloch entführen
lassen wollten, während die Männer die Fußball-Europameisterschaft
am Bildschirm verfolgten. Genügend Zeit für die Frauen
also, sich alles ganz genau erklären zu lassen. Diesen Gefallen
tat Ulrike Blatter ihren Gästen dann auch. Immer wieder las
sie aus ihrem zweiten Krimi „Die Vogelfrau“ besonders
die Stellen, die die Person und deren Umgebung ganz genau erklären.
So baute die Autorin eine Atmosphäre auf, in der der Kommissar
mit seinem Partner Cenk den Mord an Professor Hoffmann aufklärte.
(...) Die Zuhörerinnen hörten gespannt zu und hatten auch
hin und wieder Grund zum Schmunzeln. Etwa, wenn der Kommissar über
den einzigen Mordzeugen, einen Mops, sinnierte. Ein gutes Vater-Tochter-Verhältnis
freilich kann der Polizist nicht aufbauen, woran seine Tochter fast
zerbricht.
Susi Kanele
Aus dem Südkurier vom 15.02.2008
Kommissar Erich Bloch ermittelt
Krimi-Autorin Ulrike Blatter aus Gottmadingen mit ihrem
Romandebüt "Vogelfrau"

Ulrike Blatter aus Gottmadingen versuchte sich als Krimiautorin
- mit Erfolg, denn ab Februar erscheint über den Gmeiner-Verlag
ihr Romandebüt "Vogelfrau: tiefgründig, ausdruckstark,
fesselnd. (...) Sie wird eine ganze Serie mit sechs Bänden
und dem Ermittler Erich Bloch gestalten, momentan recherchiert sie
für den vierten Band.
Schon mit acht Jahren hatte das Mädchen Ulrike in Köln
ein Schulheft mit der Aufschrift "Ulrikes gesammelte Werke
und Gedichte. (...) Sie wäre gern Schriftstellerin geworden,
jedoch war sie der Meinung, dass man das erst werden kann, wenn
man etwas erlebt hat, sozusagen über seine Lebenserfahrungen
berichten könne. Schreiben habe sie jedoch immer begleitet,
so Blatter, mit inneren Dialogen habe sie versucht, sich die Welt
zu erklären. Vor zehn Jahren erschien ihr allererstes Buch
"Simons nächtliche Reisen für Kinder. Danach hat
sie im Kosovo und in Bosnien gearbeitet und hat in Slowenien gelebt,
schrieb Reportagen und Fachartikel in Zeitungen. 1992 hat Ulrike
Blatter in der Rechtsmedizin in Zürich promoviert, kam mit
Drogensüchtigen und Mördern bei der Spurensuche zusammen.
Oft sei es nur eine Gratwanderung, ob man zum Opfer oder zum Täter
werde, sagte sie. Eine Kurzgeschichte lieferte sie auch mit mehreren
Autorinnen zu "Tödlich’s Blechle im Ariadne-Verlag.
Ein Wahnsinnserlebnis war für sie die Teilnahme mit Wissenschaftlern
aus Zürich an den gerichtsmedizinischen Untersuchungen eines
sensationellen Fundes im Altai-Gebirge, nahe der Grenze zu China
und der Mongolei: der 2500-jährigen Mumie einer Skythenprinzessin.
Eine Verbindung stellte die Autorin zu ihrem Krimi mit der in Konstanz
auf einem Baustellengelände gefundenen Mumie her.
Aus dem Nordkurier vom 12.9.2008 von Susanne Schulz
Eine Chance für Blochs „Seltsamsein“
Churchill schweigt. Und genießt, was ihm vors Maul kommt.
Eine große Hilfe ist er damit zwar nicht, wohl aber einer
der „menschlichsten“ Protagonisten in Ulrike Blatter
Krimidebüt „Vogelfrau“. Bei einer Lesung am Schauplatz
der Handlung im Archäologischen Landesmuseum Konstanz, erfuhr
die Autorin sogar, dass es dort tatsächlich einen übergewichtigen
Museumshund gebe. Zwar keinen Mops (...) wie in ihrem Buch, aber
wenn das Tier mal das Zeitliche segne, vielleicht ....
So begegnen sich Fiktion und Wirklichkeit,. Überhaupt vermag
die Ärztin und Autorin auf unterschiedlichste Weise Reales
literarisch zu verarbeiten, seien es ihre beruflichen Erfahrungen
in der Rechtsmedizin oder der Einfluss einer Landschaft. (...)
Die enge Bindung zur Natur übertrug sie auf die Figur des Mädchens
Eva, Tochter des Kommissars Bloch. (...) Dieser Kommissar, bekennt
Ulrike Blatter, sei ihr schon in gewisser Weise zuwider gewesen.
Gemeinsam mit ihrer Lektorin habe sie sogar erwogen ihn sterben
zu lassen, „aber unsere Ehemänner haben gebeten, ihm
noch eine Chance zu geben.“
Auch die Reaktionen der ersten Leser (...) ermutigten sie, weitere
Bloch-Krimis in Angriff zu nehmen. Der zweite soll unter dem Titel
„Schnittmenge“ in den nächsten Monaten erscheinen.
So gut wie fertig ist auch der dritte, dessen Handlung nach Ravensbrück
führt. (...) Für die Gegenwartshandlung greift Ulrike
Blatter auf ihre Erfahrung in der Arbeit mit kriegstraumatisierten
Frauen aus Bosnien und dem Kosovo zurück. Und Bloch wird in
jenem Band einer Frau begegnen, die seine emotionale Blockade aufzubrechen
vermag. Diese Verbindung von gesellschaftskritischem Spiegelbild,
zeitkritischem Kommentar und psychologischer Entwicklung ist es,
was die Autorin am Krimi-Genre so schätzt. (...)
|
|
Auf Wiederhören nach der Sommerpause!
Neues Lesungsprogramm ab Oktober

... Dranbleiben!
|